Die nordrhein-westfälische Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Christina Kampmann (SPD), hat gerade den zehnten Kinder- und Jugendbericht des Landes NRW vorgestellt. Dazu erklärt die Landtagskandidatin für Kaarst, Korschenbroich, Jüchen und Meerbusch, Nicole Niederdellmann-Siemes
„Das umfängliche Werk beleuchtet alle Aspekte der Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen, aber auch die Aktivitäten der Kinder- und Jugendhilfe in unserem Land. Mit dem zehnten Bericht feiern wir in diesem Jahr ein kleines Jubiläum.
Diese Erfahrungen machen sich bezahlt – wo andere noch nach den richtigen Indikatoren suchen, haben wir bereits bewährte Zahlenwerke. So können wir beispielsweise mit Stolz darauf verweisen, dass allein die Jugendverbände mit ihren Aktivitäten 1,3 Millionen Jugendliche in NRW erreichen.
Bewährt hat sich auch das Instrument des Kinder- und Jugendförderplans, das genauso wie der Bericht auf einer gesetzlichen Grundlage beruht. Mit Amtsantritt 2010 hat die SPD-geführte Landesregierung, nach drastischen vorherigen Kürzungen durch Schwarz-Gelb, die Mittel auf 100 Millionen Euro aufgestockt. Im laufenden Jahr 2017 wurden sogar noch neun Millionen Euro draufgelegt.  Ein Signal an Verbände und andere Akteure der Kinder- und Jugendarbeit, dass  ihre Arbeit nicht nur gewürdigt und geschätzt wird, sondern dafür auch die notwendigen Mittel eingesetzt werden.
Auch im Bereich der frühkindlichen Bildung kann die rot-grüne Landesregierung eine gute Bilanz vorlegen: Die Plätze konnten seit 2010 erheblich ausgebaut werden, die Qualität gesichert oder sogar gesteigert und ein beitragsfreies Kindergartenjahr für die Eltern garantiert werden. Auch hier geht noch mehr: Wir wollen zukünftig ein neues Finanzierungssystem, das auskömmlich ist, sich an guten Personalschlüsseln orientiert und Eltern weiter von Beiträgen entlastet. Die Kita ist für uns das wichtigste Glied in der Bildungskette – und Bildung darf nicht beitragsfinanziert sein.
 
Der zehnte Kinder- und Jugendbericht zeigt, dass die SPD-geführte Landesregierung gemeinsam mit den Akteuren bereits viel erreicht hat. Er zeigt aber auch auf, dass noch viel zu tun bleibt.“